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IN & OUT

Oft sind es die Kleinigkeiten, die zählen. Mit diesen Tipps und Trends machen Sie beim Lauftraining immer eine gute Figur.

IN ist:
 

  • Funktionelle Laufbekleidung:
    Der flauschige, textile Griff ist das Erkennungszeichen modernster Funktionsbekleidung. Die Zeiten des „Plastikfeelings“ sind vorbei. Zwiebelhaft übereinander getragen, erfüllt jede Schicht der Bekleidung Ihre Aufgaben.
  • Laufjacke und Weste in einem:
    Das Kernstück der Laufbekleidung sollte idealer Weise winddicht-wasserabweisend bis wasserdicht sowie atmungsaktiv sein. Ein gutes Beispiel dafür: der Windstopper. Er sorgt für optimale Temperaturen. Oft sind Windstopper auch an der Rückseite besonders luftdurchlässig und bieten dennoch Schutz gegen den Wind. Lassen sich die Ärmel zudem abzippen, so ist die Jacke vom kühlen Sommermorgen bis hin zu den kalten Abenden der Übergangszeit einsetzbar.
  • Accessoires:
    Trinkgürtel, Trinkflaschen und Stirnlampen sind Beweis dafür, dass Sie immer und überall laufen!
  • Laufband:
    Die schonende Schlechtwetteralternative garantiert ein Basistraining im Winter. Der Laufbandhersteller Precor entwickelte sogar den so genannten „Ground Effect“ (auch Waldbodeneffekt genannt). Dieser garantiert Dämpfung für Knie-, Sprung- und Hüftgelenk. Sowohl Gelenke als auch Stoffwechsel werden es Ihnen im Frühjahr danken.
  • Laufsocke:
    Ein Kunstfaseranteil verspricht, dass die funktionellen Laufsocken bei Nässe nicht dauerhaft nass bleiben und nicht verrutschen.
  • Wasserdichte Schuhe:
    Sie haben die Wahl: Es gibt Laufschuhe von wasserabweisend bis wasserdicht. Und schon gelten keine Ausreden mehr bezüglich nasser Füße!

OUT ist:

  • Baumwolle:
    Die Schweißränder in schlappen Baumwollshirts oder Sweatern (übersetzt Schwitzer) sind alles andere als cool. Lange Ärmel als Fingerwärmer? Warum gibt es jetzt wohl dünne Laufhandschuhe?
  • Antiquierte Kopfbedeckungen wie Skihaube oder Piratentuch:
    Über 20 Prozent der Körpertemperatur entweicht über den Kopf. Oft kann man am Körper eine Schicht weglassen, hält man das Haupt bedeckt. Läufer mit Köpfchen tragen Kappen oder Funktionsstirnbänder mit schweißtransportierenden Streifen an der Innenseite.
  • „Puls-am-Handgelenk-Messen“ (bzw. an der Halsschlagader):
    Paradebeispiel hierbei ist die Spezies Läufer, die seit vielen Jahren davon überzeugt ist, sich im richtigen Belastungsbereich zu bewegen. Bei der ersten Leistungsdiagnostik bzw. dem ersten Laufseminar stellt sich plötzlich heraus, dass Sie immer unter- und/oder überschwellig gelaufen sind. Der richtige Puls macht Ihr Training effizienter.
  • Laufen ohne Hipbag:
    Läufer, die bei kleineren Problemen wie Klogehen, Finsternis etc. das Laufen verfluchen, gibt es noch. Laufen ist auch Vorbereitungssache: Im Hipbag kann man Geld für Eventualitäten wie zum Beispiel für Taxi oder Klopapier, Riegel für Notration und andere Kleinigkeiten als Sicherheitsreserve mitnehmen, die man dann hoffentlich nie braucht.
  • Telefonieren:
    Laufen heißt abschalten – im wahrsten Sinne des Wortes. Laufen bedeutet regenerieren, in sich hineinhorchen und mit der "Natur-ins-Reine-Kommen". Da ist telefonieren auch via Bluetooth unangebracht. Wenn schon Musik, kommt sie jetzt vom MP3-Player.
  • Alte Fitness-Parcours:
    Alle 50 Meter stehen bleiben und „herumturnen“ bringt wenig für die Ausdauerfitness.
  • Ignoranz:
    Megaout ist Ignoranz, sprich nicht „grüßen“. Seit Neuestem heißt der Joggergruß: „Servus die Wadln“.

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