
In Herbst und Winter sollte der Laufbekleidung eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Das betonen die Experten vom Fachgeschäft Ertl/Renz. Der Körper kühlt nun schnell aus.
Sven Renz rät, auf Laufbekleidung aus Funktionsmaterial zu achten, da diese Materialen für ein angenehmes Trageklima sorgen und die Feuchtigkeit nach Außen abgeben. Feuchte Laufbekleidung hingegen leitet die Körperwärme bis zu fünf Mal schneller ab, eine Unterkühlung droht.
Renz: „Der Außentemperatur angepasst können Läufer nach dem Zwiebelprinzip vorgehen. Für die Übergangszeit im Herbst eignen sich besonders gut Langarm-Laufshirts. Das Shirt sollte sich dem Körper anpassen, aber nicht in der Laufbewegung einschränken. Achten Sie besonders darauf, dass keine Nahtstellen reiben. An kalten Wintertagen kann das Laufshirt unter einer wind- und wasserabweisenden Funktionsjacke getragen werden. Als Laufhose empfehlen wir eine eng anliegende, flexible Lauftight.“
Mütze und Handschuhe runden das Outfit ab. Denn über Kopf und Hände gibt der Körper am meisten Wärme ab.
Übrigens: Die meisten Joggerunfälle geschehen bei Dunkelheit. Sofern Sie also bei Dunkelheit oder in der Dämmerung laufen, sollten Sie aus Sicherheitsgründen helle Kleidung tragen, darüber am besten noch eine Leuchtweste tragen oder Leuchtstreifen verwenden. Auch eine kleine Taschenlampe ist häufig eine große Hilfe und stört nur wenig.