
Auf den ersten Blick sieht es fast so aus wie normales Hallenhockey, und dann doch irgendwie anders. Ein bisschen wie Eishockey, aber in einer normalen Sporthalle. Es ist eines der schnellsten Hallenspiele überhaupt, rasant und dynamisch, dabei aber gleichzeitig fair und verletzungsarm, ist leicht zu erlernen und macht allen Beteiligten richtig viel Spaß. Floorball oder Unihockey, wie man im deutschen Sprachraum sagt, ist in Skandinavien eine Massensportart – und auch in Deutschland gewaltig auf dem Vormarsch. Und das nicht nur, weil es ein idealer Schulsport ist.
Hockey für alle
Der deutsche Name Unihockey steht für „Universalhockey“. Universal, weil man die besten Elemente aus allen Hockeyarten zusammengefasst hat. Universal aber auch, weil es wirklich ein Sport für alle ist.
Entstanden ist der Sport in den USA während der 50er Jahre, wo ungeduldige Jugendliche keine Lust hatten, auf die Eishockey-Saison zu warten und eine Sommervariante des Spiels entwickelten. Später kam der Sport nach Schweden, dort erhielt das Spiel auch seine heutige Form. In Schweden ist „innebandy“ eine Massensportart, hunderttausende jagen regelmäßig dem gelochten Ball hinterher. Auch in Finnland, der Schweiz und in Tschechien gibt es zahlreiche Vereine, die in diversen Ligen spielen. Seit 1996 findet alle zwei Jahre eine WM statt. Bis 2020 soll „floorball“, wie die Sportart international heißt, gar olympisch werden.
So funktioniert’s:
Die Spielvarianten:
Ausprobieren!
www.unihockey.de: Auf der offiziellen Seite des Deutschen Unihockey Bundes findet man unter anderem die Links zu allen Verbänden und Vereinen, die Unihockey anbieten. Inklusive einer Einführung für die Schule.
http://de.wikipedia.org/wiki/Unihockey