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Skike

Ein Trend kommt ins Rollen: Skike

Bild: Skike

Rollen an den Füßen, Stöcke in den Händen und gebremst wird mit der Wade – klingt komisch, ist aber eine faszinierende neue Trendsportart namens Skike. Skike kommt aus dem Bereich Nordic Inline Skating und wird immer beliebter, nicht nur bei Langläufern und Biathleten, die Skikes als Ganzjahres-Sportgerät nutzen. Kein Wunder: Das Skiken vereint viele Vorzüge in einem, macht von Anfang an Spaß und ist in jedem Alter schnell erlernbar.

Der Begriff Skike setzt sich aus den Elementen SKate und bIKE zusammen. Der Bewegungsablauf entspricht dem Skatingschritt aus dem Langlauf, er wird durch bewussten Stockeinsatz unterstützt. Durch einen kräftigen Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Tempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden.

Erfunden wurde Skike nicht etwa von einem Skandinavier, sondern von dem Österreicher Otto Eder, der 1997 den Geistesblitz hatte und stolz auf das ist, was er nach langjähriger Entwicklungszeit ins Rollen gebracht hat: „Jetzt hat diese effektive Sportart ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten.“

Leichtes Material auch für schweres Gelände

Skikes besitzen im Gegensatz zu Inline Skates nur zwei luftbefüllte Räder von etwa 15cm Durchmesser, die sich jeweils vor und hinter dem Fuß befinden. Damit können sich Skiker auch locker auf Kopfsteinpflaster sowie Wald- und Feldwegen fortbewegen. Erfahrene Skiker benutzen ihr Sportgerät sogar in schwererem Gelände, wo sonst nur Mountainbiker unterwegs sind.

Skikes werden zusammen mit Nordic Blading-Stöcken verwendet, die etwas länger sind als Nordic Walking-Stöcke. Am Hinterrad verfügen Skikes über ein robustes Bremssystem, das mit der Wade (!) bedient wird. Besonders praktisch: Skikes können mit normalen Turn-, Jogging- oder Trekkingschuhen benutzt werden. Die Fixierung erfolgt über Klettverschlüsse. Durch die große Flexibilität bei der Einstellung und die Korrekturmöglichkeiten auf jede Beinstellung können auch mehrere Personen ein Paar Skikes abwechselnd nutzen – mehr Spaß macht es natürlich gemeinsam.

Vergnügen mit hohem Fitnessfaktor

Skiken ist ein gelenkschonender Sport, der sowohl für den Leistungs- als auch für den normalen Breitensportler eine interessante Alternative zu anderen Ausdauersportarten wie Inline Skating, Nordic Walking oder Jogging darstellt. Durch den kombinierten Einsatz von Armen und Beinen werden beinahe alle Muskelgruppen des Körpers trainiert.

Skiken …

  • ist Herz-und Kreislauftraining.
  • verbrennt Fett.
  • stärkt die Muskulatur und stabilisiert den Knochenbau.
  • Skiken beansprucht 90% aller Muskeln im Körper, ohne dass einzelne Körperpartien überbeansprucht werden.

Muss man Skiken lernen?

Wer sportlich ist und zum Beispiel bereits Langlaufski fährt, kann sich Skiken auch selbst beibringen. Doch die meisten Anfänger kommen nach einer Unterweisung bzw. einem Kurs viel schneller zu den gewünschten Ergebnissen. Verschiedene Kursangebote bieten einen Einstieg auf jedem Niveau. Eine Schnupperstunde mit Schwerpunkt bei den besonderen Eigenschaften des Skike ist ohnehin empfehlenswert. Informationen hierzu erhalten Sie auf www.skike.de

Spaß? Aber sicher.

Empfehlenswert ist – wie bei allen Skating-Sportarten – die Benutzung von Ellenbogenschützern. Da man konstruktionsbedingt nicht nach vorne fallen kann, sind Kniegelenk-Protektoren dagegen nicht nötig. Statt Handgelenkprotektoren, die schlecht in die speziellen Schlaufen der Nordic Blading-Stöcke, empfehlen sich passende Blading-Handschuhe. Zur Schutzausrüstung sollte außerdem ein an der Rückseite abgeflachter Fahrradhelm gehören.

Die ersten Skike Wettkämpfe kommen auf

Wo der Breitensport beginnt, dürfen Wettbewerbe nicht fehlen. Zum Beispiel der Skike-Marathon, ein Zeitwettbewerb, bei dem man die vom Laufen bekannte Marathonstrecke von 42 km bzw. den Halbmarathon über 21 km zurücklegt. Selbst Skike-Athlon, also Biathlon auf Skikes, wird inzwischen praktiziert.

Sie wollen mehr über Skike wissen? Klick genügt: 
www.skike.de
www.cross-skating.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Skike



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